BioEnergie Verbund e.V. erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung die Bewilligung zur Ausgestaltung des Innovationsforums BioH2BK – BioWasserstoff + BioKonversion Mitteldeutschland

Mit Bescheid vom 30.09.2020 erhält der BioEnergie Verbund e.V. die Zuwendung für den Aufbau eines Clusters BioH2BK – BioWasserstoff + BioKonversion Mitteldeutschland innerhalb eines Bewilligungszeitraums vom 01.10.2020 bis zum 30.06.2021. In dieser engen zeitlichen Taktung als auch pandemiebedingter Einschränkungen soll trotzdem die Bildung eines nachhaltigen Innovationsclusters als Gesamtziel verfolgt werden und über diesen Zeitraum hinaus seine Verstetigung finden.

In diesem zukünftigen Netzwerk sollen die Akteure aus den durch den BioEnergie Verbund e.V. bereits etablierten Netzwerken ZIM-KN „EnergiePlus-Kläranlage“, ZIM-KN „Biomasse 2.0“, ZIM-KN „IGM-Intelligente Gebäude Möbel“ mit weiteren Netzwerken und noch zu aktivierenden Biomasse-Produzenten, kommunalen Entsorgungsbetrieben, Energieversorgern und Herstellern von BioKunststoffen als auch Forschungseinrichtungen deutschlandweit branchenübergreifend so vernetzt werden, dass daraus Technologie- und Produktentwicklungen initiiert werden, die eine nachhaltige, energieautarke Kreislaufwirtschaft befördern.

Ausgehend von ersten Ergebnissen im Rahmen des Netzwerkes „Biomasse 2.0“ zur Verwertung von biogenen Reststoffen in Kommunen soll das Netzwerk auch die kommunalen Netzwerkpartner in die Lage versetzen, mittel- bis langfristig energieautark zu werden. Die als wirtschaftlich, energetisch, bioökonomisch und klimapolitisch sinnvoll erarbeiteten Innovationsfelder sind dabei:

  • Biomasse zu BioWasserstoff – als Implementierung in bestehende Biogas- und Kläranlagen,
  • BioKonversion – stoffliche Verwertung von Bioabfällen (Gras, Laub, Bio-Müll) zu Biogenen Grundstoffen in BioWasserstoff-Fabriken.

Darüber hinaus soll mittelfristig ein Kompetenzzentrum am Jenaer Standort entwickelt werden, in dem die gewonnenen Erkenntnisse, wie BioWasserstoffproduktion, BioKonversion, Energieautarkie von kommunalen Einrichtungen unter Nutzung der Biomasse als Energieträger weiter verstetigt werden. Eine zukünftige Vernetzung zum cross-clustering ist dazu wie folgt vorstellbar: