STADT.LAND.Zukunft Sommertour 2020 – Infrastrukturstaatssekretärin Susanna Karawanskij besucht den BioEnergie Verbund e.V. in Jena

Frau Susanna Karawanskij, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) m Gespräch mit Unternehmensvertretern im BioEnergie Verbundes Jena (von li. nach re.) am Modell der Jenaer BioWasserstoff-Fabrik: Christoph Bürger – Abteilungsleiter Anerobtechnik im Robert Boyle Institut e.V., Olaf Luschnig – Aufsichtsratsvorsitzender Robert Boyle Institut e.V., Dr. Christian Huck – 1. Vorsitzender BioEnergie Verbund e.V., Frau Müller – Pressestelle TMIL, Frau Susanne Karawanskij, Staatssekretärin TMIL, Frau Dr. Gudrun Lukin, MDL – Verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke

Die Verfahren und Produkte, an denen der BioEnergie Verbund e.V. mit seiner wirtschaftsnahen, gemeinnützigen Forschungseinrichtung, dem Robert-Boyle-Institut e.V. und weiteren Unternehmen aus Wirtschaft und Wissenschaft aktuell forscht, sind für das Land Thüringen von großem Interesse. Deshalb war ein Besuchstermin durch das TMIL nur folgerichtig. Auf ihrer Sommertour 2020 informierte sich dazu Infrastrukturstaatssekretärin Susanna Karawanskij am 12. August 2020 im BioEnergie Verbund e.V. über die aktuellen Forschungsprojekte zu BioWasserstoff, dezentraler Energieversorgung und intelligenter Gebäudetechnik.  

Dabei zeigte sich Staatssekretärin Frau Karawanskij durch ihre kenntnisreichen und intelligenten Nachfragen als überaus fachkompetente Kennerin der Materie Wasserstoff und dezentraler Energieversorgung im ländlichen Raum. Ihr größtes Interesse galt der geplanten Jenaer BioWasserstoff-Fabrik und einem möglichen Einsatz von BioWasserstoff zur regionalen Energieversorgung. An Hand eines Anlagenmodells konnten ihre Anfragen zur BioWasserstoff-Produktion selbst, als auch die Anlieferung von bisher kompostierter Biomasse über einen GrünWert-Truck konkret beantwortet werden..

Mit der Vorstellung eines modularen Sanierungssystems „IGM – Intelligente Gebäude Möbel“ – Baukastensystem für wiederverwendungsfähige Innenwände und Anschlussbauteile für die Sanierung von Industrie- und Gewerbebauten in energetischer Verknüpfung zwischen Außen- und Innenwandbauteilen wurde ein weiteres Forschungsthema vorgestellt, das mithelfen kann, Bauabfall zu vermeiden, Baumaterial dank wiederverwendungsfähiger Bauteile einzusparen und CO2-Emissionen zu reduzieren.

In der Kürze der Zeit konnten solche Themen, wie die Werbung für ein Kompetenzzentrum BioWasserstoff + Biokonversion +BioEnergie Stadt + Nachhaltiges Bauen in Jena, eine konkrete Unterstützung zur Standortentwicklung der Jenaer BioWasserstoff-Fabrik, als auch eine Mitarbeit im Innovationscluster BioH2BK – BioWasserstoff und Biokonversion nur angesprochen, aber nicht weiter vertieft werden, was dem sehr eng getakteten Besuchszeitplan geschuldet war.

Auch beim corona-optimierten Thüringen-Büfett führte Frau Karawanskij mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im BioEnergie Verbund e.V. weiter intensive Fachgespräche, die ihr Brätel fast erkalten ließen. Als Gastgeschenk wurde von ihr ein Minzkraut-Set mit Aufschrift STADT.LAND.Zukunft überreicht. Nun steht die Minze ja als heilsames Allroundtalent für allerlei gesundheitliche Aufmunterungen, insbesondere soll sie beruhigend und krampflösend sein.

Das haben alle Mitarbeiter des Hauses als Hinweis aufgenommen, einerseits die Minze prächtig gedeihen zu lassen und anderseits davon zu essen, um mit der beruhigenden Minze-Wirkung vorgestellten Projekte erfolgreich abzuschließen.
So wurde mit Frau Karawanskij zwar kein direkter Nachfolgetermin vereinbart, aber ein Wiederkommen spätestens zur Grundsteinlegung der BioWasserstoff-Fabrik mit prächtig gediehenem Minze-Strauch in Aussicht gestellt.

Dr.-Ing. Christian Huck
1. Vorsitzender